
ARBEITSPLÄTZE WERDEN GESCHAFFEN? DAS SCHAUEN WIR UNS GENAUER AN
ARBEITSPLÄTZE
Bereits in der Vergangenheit wurde bei jeder dringend benötigten Erweiterung von Klenk/Binderholz, die zu erhaltenden Arbeitsplätze in den Vordergrund gestellt.
Trotz der bisherigen Erweiterungen hat sich die Zahl der Arbeitsplätze nach Einschätzung vieler Bürger real verringert. Auch die zehn Gewerbe und Industriegebietserweiterungen (Strietwiesen I bis X) konnten die Insolvenz von Klenk im Jahr 2013 nicht verhindern.
Für die geplante Pelletierungsanlage und das 50 MW Kraftwerk werden nur wenige neue Arbeitsplätze in Aussicht gestellt.
Quelle: Abwägungsvorschlag zu den Stellungnahmen der Öffentlichkeit, GRS 02.03.2020
Wie viele Arbeitsplätze durch die angekündigte Optimierung der Produktionsabläufe tatsächlich entstehen sollen, ist bislang nicht bekannt. Manche Bürger fragen sich sogar, ob solche Maßnahmen langfristig eher zu weniger Stellen führen könnten.
Gleichzeitig stehen für nur wenig neue Arbeitsplätze erhebliche Eingriffe im Raum: Der Verlust von wichtigem Überschwemmungsgebiet, zusätzliche Flächenversiegelung und eine weitere Belastung der Wohnqualität in Hausen und Oberrot
Großsägewerke vernichten Arbeitsplätze im ländlichen Raum
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H. Weinrother vom Verband des bayrischen Sägewerks– und Holzindustrie verweist auf eine Studie, dass pro neu geschaffener Arbeitsplatz in einem Großsägewerk, 3-6 Arbeitsplätze in kleineren Sägewerken vernichtet werden.
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Verlierer bei dieser Entwicklung von Großsägewerken werden die nachhaltige Forstwirtschaft und die mittelständischen Sägewerksbetriebe und deren Arbeitnehmer sein.
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Dadurch werden nicht nur klein und mittelständische Sägewerke geschädigt, sondern auch die Baubranche, denn Zimmerleute brauchen Sondereinschnitte, z.B. zum Bau von Dachstühlen, die von Großsägewerken in der Form nicht zur Verfügung gestellt werden.
Quelle: Bund Naturschutz Bayern und der Landesverband Baden-Württemberg vom 30.11.2006